Praxis für Ergo- und Handtherapie Ilona Gorisch
Inh. Ilona Sperber
Kreuzbergweg 2
95676 Wiesau

Tel.: 09634 / 755001
Fax: 09634 / 755002
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Pädiatrie

Ergotherapie ist bei allen Kindern und Jugendlichen indiziert, deren Entwicklung zu selbstständigen, handlungsfähigen Erwachsenen eingeschränkt bzw. behindert ist.

Kinder mit folgenden Problemen können in die Ergotherapie kommen:

  • Entwicklungsverzögerungen
    vom Säuglingsalter an
  • Störungen der Motorik und Bewegung
    Grobmotorik/Koordination/Tonusregulierung/Feinmotorik/
    Handgeschicklichkeit/Malentwicklung/Schreibmotorik
  • Störungen der Wahrnehmung
    visuell/auditiv/taktil-kinästhetisch/vestibulär/“sensorische Integration”:/startseite/sensorische-integrationstherapie.html
  • Hyperaktivitiät/“ADHS/ADS”:/startseite/adhs-ads-.html
  • Lernstörungen/Teilleistungsstörungen
    Legasthenie/LRS/Dyskalkulie
  • Störungen der Konzentration
    z.B. in Form von übermäßiger Angst, Aggression, Abwehr, Kontaktschwierigkeiten
  • neurologische Erkrankungen
  • körperliche und/oder geistige Behinderungen (z.B. Down-Syndrom)

Grundprinzipien, die mir in einer Behandlung wichtig sind:

Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Anamnesegespräch und einer Befunderhebung des Patienten/des Kindes. Hierzu werden standardisierte Tests wie auch spezielle Entwicklungs- und Wahrnehmungstests angewendet. Auf der Basis der durchgeführten Diagnostik und mit den uns zur Verfügung stehenden therapeutischen Verfahren und Medien wird ein individueller Therapieplan erstellt. Von Anfang an ist es wichtig, dass die Therapie am Entwicklungsstand des Kindes ansetzt und dass neben den Defiziten auch die Stärken des Kindes erkannt werden und dass diese in der Behandlung sinnvoll eingesetzt werden.

Für den Erfolg der Therapie ist eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Hierzu gehören regelmäßige Gespräche, in denen die Therapieziele und die Vorgehensweise der Behandlung besprochen werden.
Während des therapeutischen Prozesses müssen Ziele, Therapieplan und auch Behandlungsmethoden ständig dem Fortschritte des Patienten/des Kindes und der veränderten Situation angepasst werden.
Der intensive Austausch mit den Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen, ÄrztInnen und Kollegen der angrenzenden Berufen wie behandelnde Logopäden, Physiotherapeuten, Psychologen usw. ist mir besonders wichtig. Oft findet dieser Austausch persönlich, z.B. bei Besprechungen mit Ärzten, Kindergärten und Schulen statt. Das Einverständnis der Patienten bzw. der Eltern muss dafür natürlich als Voraussetzung gegeben sein. So kann ich mehr Verständnis für Ihre Sorgen aufbringen, Sie bei Ihren Entscheidungen begleiten und beraten. Regelmäßig erhält der verordnende Arzt auch ergotherapeutische Berichte über den Stand der Therapie, über Fortschritte und noch bestehende Defizite des Kindes.

Ein wichtiger Bestandteil der Ergotherapie ist stets mit der Motivation des Kindes zu arbeiten, die angebotenen Aktivitäten sollen dem Kind sinn- und freuvolles selbstständiges Handeln ermöglichen. Über spielerische Übungsangebote, an denen das Kind aktiv beteiligt ist, erfolgt das Lernen am schnellsten und effektivsten. Damit es nicht sich und seiner Weiterentwicklung durch bereits erworbenes Vermeidungsverhalten im Weg steht, soll es den Spaß an Bewegung, am Ausprobieren, am Variieren und Lernen in der Ergotherapie wiedergewinnen.

In der Regel findet die Behandlung einmal in der Woche in Rahmen der Einzeltherapie statt. Nur so kann man dem Entwicklungsstand des Kindes eine gerecht werdende Befunderhebung und Therapie durchführen.
Erst wenn ich aufgrund von Erfahrungen mit den jeweiligen Kindern weiß, ob sie in der Gruppensituation sinnvoll gefördert werden können, findet in Absprache mit den Eltern und dem verordnenden Arzt, eine Gruppentherapie in einer Kleingruppe statt.

Beispiel für einen möglichen Behandlungsablauf: